Samstag, 19. Januar 2013

Occupy - spaß vorbei



Occupy, spaß vorbei

Ein FAST jeder kennt die Occupybewegung. Für alle die es nicht wissen hier nochmal eine kleine Einführung: Occupy bedeutet so was wie besetzten. Der Name passt eigentlich gut weil viele Demonstranten, eigentlich fast alle etwas besetzen wollen. Hierbei erinnern wir uns an Frankfurt, wo Demonstranten teile der Frankfurter Innenstadt Blockierten. Doch für was steht diese Bewegung?

Ziele von Occupy:

Occupy verfolgt das Ziel einer direkten Demokratie, eine Reichensteuer, bedingungsloses Grundeinkommen wie eine neue, menschlichere Wirtschaftsordnung. Diese Ziele sind alle Ehrenhaft. Fragt man jedoch wie diese aussehen soll, bekommt man meist keine vernünftige Antwort. Das gleiche gilt auch für alle anderen Interessen der Bewegung. Man ist sich uneinig aber nur einig in einem Thema, das es so wie bisher nicht weitergehen kann.  Es kann in diesem politischen System nicht einfach so weitergehen. Damit  haben die Demonstranten voll und ganz Recht.

Welche Menschen gehören der Bewegung an?

Eigentlich jeder der deren Ziele verfolgt oder zu den Stammtischen geht. An und für sich steht diese Gruppierung jedem offen. Egal wer man ist oder was man tut. Es sind ganz normale Menschen.
Jedoch steht die Bewegung in einem schlechten Licht. Viele Demonstranten sollen in den Camps massiv Drogen konsumieren. Auch der Genuss von Alkohol steht in den meisten Camps an der Tagesordnung.  Sanitäter sowie ortsansässige Bürger beklagen, dass sogar Obdachlose in den Camps übernachten sollen. 

Weitere Probleme von Occupy

Die Bewegung hat keinen Sprecher oder Stellvertreter. Organisiert wird am Stammtisch. Vollbracht wird nichts. Occupy hat bisher noch kein einziges Ziel erreichen können. Warum? Das ist eigentlich ganz einfach. Manche Forderungen sind einfach wirtschaftlich nicht umsetzbar. Und es ist Fakt, dass diese „Bürgerbewegung“ zu wenig Anhänger hat, um überhaupt von der Politik gehört zu werden. Zwar gibt es politische Äußerungen, auch von Politikern dennoch beschäftigt sich niemand mit Randgruppen oder macht ihnen Zugeständnisse und selbst wenn dann nur sehr geringe.

Persönliche Erfahrungen

Ich habe selbst Aktionen von Occupy als Demonstrant unterstützt. Die Menschen innerhalb dieser Bewegung sind wirklich nett. Es herrscht eine große Solidarität unter den Anhängern. Occupy und die Forderungen der Bewegung haben die richtigen Ansätze. Viele ihrer Forderungen sind auch Umsetzbar. Nur gehört mehr dazu ein Land auf die Straße zu bekommen. Wenn es stimmt dass 99 % der Bevölkerung dieselben Bedürfnisse haben, ein ruhiges und menschwürdiges Leben zu führen, sollte Occupy eine Partei gründen. Als ich diesen Vorschlag in einer Gruppe bei facebook aussprach, wurde ich mit Hohn und Spott überzogen…

Kommentare:

  1. ... hoffentlich hast du nicht gleich aufgegeben :-)

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  2. Ich kannte diese Bewegung noch nicht, finde es aber sehr interessant, danke für die Aufklärung darüber :)

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